|
Sonntag 18.12.2005 17.00 Uhr
Deutscher Bank droht Klagewelle
Bis zu 300.000 Anleger könnten gegen die Deutsche Bank vor Gericht ziehen, weil diese einen Immobilienfonds geschlossen hat. Es geht um sechs Milliarden Euro. Und darum, wie sicher solche Anlagen noch sind
Der Deutschen Bank drohen tausende Klagen von Kleinanlegern. Sie reagieren darauf, dass die Bank einen großen Immobilienfonds geschlossen hat. Der Fonds Grundbesitz-invest hatte die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt. Dies sei rechtswidrig, sagten nun Anwälte der auf Investorenrecht spezialisierten Kanzlei Tilp aus Tübingen. Mehrere Tausend Anleger könnten sich dagegen zur Wehr setzen. In den Fonds hatten rund 300.000 Anleger mehr als sechs Milliarden Euro eingezahlt.
Die Deutsche Bank hatte am Vortag entschieden, dass die Anteile an dem Fonds zunächst weder zurückgegeben noch neue Anteile erworben werden können. Dies gilt so lange, bis das Immobilien-Portfolio de Fonds neu bewertet ist. Anfang Februar soll ein entsprechendes Ergebnis vorliegen, teilte die Immobiliensparte DB Real Estate Investment GmbH mit. Auf diese Weise sollen alle Anleger gleich behandelt werden. In den vergangenen Tagen hatten schon viele ihr Geld zurückverlangt. Bei anderen Fonds hatten in ähnlichen Fällen die Konzerngesellschaften Geld gegeben, um die Liquidität zu sichern.
Der betroffene Fonds hat vor allem in deutsche Gewerbeimmobilien investiert. Sinkende Büromieten und viele leer stehende Gebäude machen der Branche zu schaffen. Nach den Problemen bei einem Deka-Immobilienfonds 2004 befürchten Branchenexperten eine Massenflucht aus den vermeintlich sicheren offenen Immobilienfonds.
Nach Ansicht der Anwaltskanzlei können auch Prospekthaftungsansprüche auf eine komplette Rückabwicklung der Anteilskäufe geltend gemacht werden. Der Fonds habe Zahlungen an Dritte nicht ausreichend dargelegt und das Prospekt auch nicht entsprechend der angespannten Liquiditätslage angepasst. Ein Sprecher der DB Real Estate wollte mögliche Klagen nicht kommentieren: "Es ist noch viel zu früh dafür, wir müssen uns erst einmal anschauen, wie die Schadenersatzansprüche begründet werden." Die Rechtsabteilung werde dies prüfen.
Mehr Informationen
Dienstag 27.09.2005 13.00 Uhr
Bausparkasse Badenia - Investition für das Alter
Hier ein Fall, der sich schon seit vielen Jahren zuträgt und weiter zutragen wird. Wenn sich keiner zur Wehr setzt oder jeder nur für sich. Es freuen sich die, die Macht haben und die, die es etwas angeht. Es ist ein Nadelstich und nicht mehr. Wir versuchen es weiter, mit kleinen Nadelstichen. Natürlich wäre es besser, wenn sich viel zu uns bekennen.
Zu diesem wahren Beitrag muss folgendes gesagt werden. Vieles ist bekannt. Vieles, was den Ruin von einfachen Bürgern und von Menschen ausmacht und die Bereicherung von Banken und Bausparkassen. Es betrifft Menschen, die in zukünftige Rente investieren wollten, alles im Namen der unsicheren, zukünftigen Rente. Das geht nun schon seit über zehn Jahren so. Viele kauften sich Eigentum oder eine Wohnung, mit der die Rente einwenig aufgebessert werden sollte.
Heute und in diesem Beitrag geht es um eine Baursparkasse mit Namen Badenia.
Viele Wohnungen wurden und werden noch von ihnen finanziert. Aber diese Bausparkasse wäscht ihre Hände in völliger Unschuld. Sie wissen von nichts. Ihr Name ist Hase. Wie sich das in den vergangenen Jahren abspielte, ist vielen bekannt. Klicken Sie auf den Link www.Immoschaden.de und Sie können vieles über die Firma Heinen & Biege sowie die Arbeit der Badenia erfahren. Diese Bausparkasse hat nicht nur Heinen & Biege bedient, sondern auch andere Immobilienverkäufer wie die von Köllner & Co.. Auf der letzten Seite von Köllner & Co waren 13 Objekte zu lesen, die von der Badenia finanziert wurden.
War das nicht nur eine Geldumleitung für die Badenia?
Die Badenia ließ Notizen anfertigen -
- von einer Demo
- von Kunden, die sich im Internet äußerten
- von Teilnehmern an Eigentümer- Mietpoolversammlungen
- Kundendiensttreffen
Dieser Bericht wurde schriftlich am 05.03.2005 von einem Herrn xxx angefertigt.
Die Notizen geben Auskunft über Käufer - Namen, Nummer des Kaufvertrages und Adresse der gekauften Wohnung oder Investition, Zustand der gekauften Immobilie. Außerdem wurden diese Personen als „Kunden mit Auswirkungen in Presse bzw. Internet“ bezeichnet. Auch zeigten diese Notizen auch Resümees auf. In einem heißt es -“ Die Kunden hatten bei Vertragsabschluß ein gesichertes gutes Einkommen ….“
Weiter heißt es - …. „Die Badenia trifft an dem Suizid (sofern es ein solcher war ) keinerlei Mitschuld.“
In einem weiteren Resümee heißt es -
“ Der Kunde hatte bei Vertragsabschluß ein gesichertes Einkommen und hatte eine gebrauchte Eigentumswohnung zu einem damals vollkommenen üblichen Preis erworben.“
Zu Ihrer Kenntnis - der Mann hatte sich das Leben genommen. …” Der angebliche Suizid wurde im Mai 2002 im Internet ohne jegliche Kenntnis der Zusammenhänge indirekt der Badenia angelastet, weil bekannt wurde, dass der Kunde eine von der Badenia finanzierte Wohnung erworben hat. Die Schuldzuweisung ist willkürlich.”
Hier noch ein abschließendes Zitat aus diesen Notizen. “Die Badenia hat sich nichts vorzuwerfen, außer der internen Erkenntnis, dass man keine Kapitalanlegerwohnungen in ungeeigneten Hochhäusern in peripheren Lagen finanzieren sollte.”
Bei etlichen Käufern, die sich auch im Internet wehrten, wurde auch die Internetseite genannt. Es wurde eine Webseite als brisant eingestuft.
Als letzte Notiz ist zu lesen - “ Aus der Teilnahme an Eigentümer und Mietpoolversammlungen sowie sonstigen Kundentreffen bezüglich dieses Kreditportfolios haben wir die Erfahrung gewonnen, dass bei direkter Ansprache und Versachlichung der Themen ein Großteil der Unkenntnis und somit der Schärfen genommen werden kann. In der überwiegenden Mehrheit sehen wir eine Befriedungsmöglichkeit mit dem/den Kunden bezüglich der Finanzierung und dem Beleihungsobjekt. Bei einer gewissen Handlungsfreiheit glauben wir deshalb dieses Problem wesentlich entschärfen zu können.”
In diesem Bericht können Sie lesen, wie diese Bausparkasse arbeitet.
So werden auch andere arbeiten und auch Berichte anfertigen. Soll das zum Schweigen der Mehrheit führen? Ich hoffe nicht, dass Sie jetzt zu den Schweigenden zählen und sich nur ihren Teil denken ohne sich zu äußern.
Die Webseite, die als sehr brisant in den Notizen genannt wurde, zeigt auf, wie der Verkauf einer solchen Wohnung zustande kam und wie der Kaufpreis - die Kreditentscheidung getroffen wurde, der Mietpool, der Beleihungswert, und die Zinnsbelastung errechnet wurden. Dieses Mindesteinkommen wurde der Wohnung meistens angepasst.
Der Bericht wurde Von Ch. Zank erstellt.
(Die Unterlagen der Notizen - Zitate - sind belegbar)
Montag 26.09.2005 09.00 Uhr
ITALIEN: BANKEN FÜRCHTEN WEDER KARTELLAMT NOCH VERBRAUCHERMACHT
Die Privatisierung funktioniert nicht
Ein Notenbankchef, gegen den die Staatsanwälte ermitteln: Das gibt es nicht alle Tage. Amtsmissbrauch wirft die Justiz Antonio Fazio vor, dem Gouverneur der Banca d'Italia. In den Übernahmeschlachten um zwei italienische Großbanken soll der eigentlich unparteiische Schiedsrichter massiv die italienischen Bieter gegen ausländische Konkurrenten bevorzugt haben. Doch Fazio denkt nicht an Rücktritt - bloß das nationale Interesse Italiens habe er verteidigt. Schließlich ist Fazio schon seit Jahren überzeugt, dass das Land Banken unter nationaler Federführung braucht, um in Europa bestehen zu können.
Aber brauchen die Italiener wirklich Banken in Grün-Weiß-Rot? Die meisten Normalverdiener sind sich da nicht so sicher: Sie zahlen die höchsten Kontoführungsgebühren in Europa, sie finanzieren die wachsenden Profite der Geldhäuser - und viele halten die Vorstellung, das heimische De-facto-Kartell würde durch das Ausland aufgemischt, für gar nicht so schrecklich. Und dem standhaften Fazio würden nur wenige eine Träne nachweinen, wenn er zurückträte. Doch das Land braucht anderes als bloß einen neuen Zentralbankchef.
Mehr Informationen
Montag 26.09.2005 09.00 Uhr
"Megatrend Rohstoffe & Emerging Markets"
Derzeit beherrschen zwei große Trends klar die Hochglanzzeitschriften der Fondsgesellschaften und Zertifikatemittenten. Einerseits der Rohstoffboom , auf den mittlerweile immer mehr Anleger aufspringen und natürlich der Aktienboom in den Emerging Markets , also in den Schwellenländern dieser Erde.
Ein Kürzel darf hier natürlich gar nicht fehlen: BRIC . Diese Abkürzung, die meist ausreicht um die Strategie der Fonds zu erklären, beinhaltet die Elite der kommenden Wirtschaftsmächte, nämlich B rasilien, R ussland, I ndien und C hina. Manchmal wird es für Werbezwecke auch verändert, so hat eine österreichische Fondsgesellschaft kürzlich unter dem Namen R.I.CH einfach ein Land vergessen, im Prinzip bleibt die Strategie aber immer die gleiche.
Eine wichtige Region, in der es ebenfalls seit Jahren boomt wird, möglicherweise vor so vielen guten Investitionsmöglichkeiten, sehr oft übersehen: CEE (Zentral- und Osteuropa). Möglicherweise möchten die Deutschen nicht so gerne damit werben, in einer Region zu investieren, in die, die Arbeitsplätze der Bundesbürger abwandern.
Mehr Informationen
Donnerstag 22.09.2005 13.30Uhr
Banken und Kardinaltugend - Ethik
In erster Linie dachten und denken noch viele Menschen, dass Banken sich nicht schlecht verhalten und etwa lügen und betrügen würden. Dass Banken nicht für die Wahrheit sind haben leider in den vergangenen Jahren viele Bankkunden erkennen müssen.
Schon im September 2002 sprach Herr Prof. Dr. Kohlhof von der Ethik die ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Banken sei. Er tat das in RIGA vor einem Großen Gremium von Internetbankern. Ethik spielt doch keine Rolle mehr. Ethik zählt zu den Kardinaltugenden, doch das wird bei Banken so groß geschrieben, dass das keiner mehr erkennen oder lesen kann.
Ich sprach schon einmal von Kardinaltugenden, die kaum noch vorhanden sind. Viele Fragen, was sind Kardinaltugenden? Dazu zählt auch - wie gehe ich mit anderen Menschen um.
Prof. Dr. Kohlhof sprach darüber, dass Ethik bei Banken eine große Rolle spielen würde, aber noch nicht genug zu spüren sei.
In den letzten Jahren wurden der normale Kunde - Ottonormalverbraucher -belogen und bestohlen. Das merkten die Immobilien- und Fondgeschädigtengeschädigten am eigenen Leib. Von mehr Ethik war und ist nichts zu spüren gewesen. Das Spiel mit dem Geld geht weiter. Nur das jetzt die Banker noch besser lügen und das mit dem Mäntelchen der Ethik. Damiti sind nicht die Sacharbeiter/innen und kleine Angestellte einer Bank gemeint.
Hat sich nicht vor einigen Wochen die Deutsche Bank (Ackermann) beim Hedge- Fond eingekauft? Hat sich nicht der Hedge- Fond in diesem Jahr bei der Hypo- Vereinsbank und Commerzbank eingekauft und versucht nun die Hypo- Vereinsbank immer wieder zu verkleinern und Leute zu entlassen? Wer sind denn die Menschen die entlassen werden? Das sind doch nur Angestellte und Sachbearbeiter/innen. Das gleiche Spiel wird auch bei de Commerzbank durchgezogen. Die Ethik geht soweit, dass man keine Rücksicht auf die Mitarbeiter nimmt. Ebenso nicht auf die Kunden. Es wird ein Unterschied gemacht bei Kunden mit viel Geld und wenig Geld. Ans Tageslicht kam vor einem Lahr das Spiel der Postbank. Die nahmen unter einem Limit die Kunden nicht auf. Bei einer anderen Bank hieß es (in NRW) “gehen Sie doch zu einer Sparkasse, die muss alle Kunden aufnehmen, wir zählen zu den Privatbanken”.
Prof. Dr. Kohlhof spricht in seinem Vortrag - Zitat “ Ethische Probleme werden als Interessenkonflikte interpretiert, die auf verfehlten Anreizbedingungen und dem sich daraus ergebendem Gefangenendilemma beruhen:
Wenn ich es nicht tue, macht es ein anderer oder Wenn es alle machen, mach ich es auch. Das ist doch die herrschende Meinung. Wie kommt da noch Ethik auf?“
Mehrere BGH-Urteile haben eine Vielzahl von Gebühren für unzulässig erklärt - Viele Kreditinstitute ignorieren die Rechtsprechung. Zitat Die Welt - „Dass Kunden für die Eröffnung eines Girokontos oder Depots bei der Mehrzahl der Banken und Sparkassen zur Kasse gebeten werden, ist in Deutschland schon fast eine Selbstverständlichkeit“.
Diese Meldung kam erst vor wenigen Tagen (05.09.2005). Hierzu wurden 43 Banken unter die Lupe genommen und gegen 14 Banken hat jetzt die Verbraucherzentrale ein Gerichtsverfahren angestrebt. Nennt sich das Ethik? Kann man da nicht den Verbraucher-Bankkunden verstehen, wenn keiner oder nur wenige den Banken glauben schenken und ihnen Ethik absprechen.
Beitrag von Ch. Zank
Mittwoch 21.09.2005 18.00 Uhr
Deutsche Bank will der HBV Kunden abjagen
Geldhaus baut Geschäft mit Firmenkunden aus
Berlin - Die Deutsche Bank will ihr ausländisches Firmenkundengeschäft ausbauen und auf dem Heimatmarkt größere Mittelständler als Neukunden gewinnen. Deutschlands größtes Geldinstitut hat vor allem das "obere Segment" größerer Mittelstandsfirmen in Italien, Frankreich und Spanien im Visier. Auch Zukunftsmärkte wie China, Indien, Rußland und Türkei Rußland sollen stärker im Fokus stehen. "Wir wollen den Kundenkreis selektiv erweitern", sagte Jürgen Fitschen, Mitglied des Group Executive Commitee der Deutschen Bank anläßlich eines Unternehmerkongresses seines Hauses in Berlin. Zukäufe von Banken seien dafür allerdings nicht geplant.
Die Deutsche Bank will vor allem Autozulieferer sowie Firmen aus den Bereichen Life Science, Medien und alternative Energien bei der Auslandsexpansion begleiten. Ein weiteres Standbein bei der Ausdehnung des Mittelstandsgeschäftes sei die Übernahme des Risikomanagements für ausländische Unternehmen. Das einheimische Firmenkundengeschäft werde aber nicht vernachlässigt.
Mehr Informationen
Montag 19.09.2005 01.00 Uhr
CDU-Politiker um Rupert Scholz unterstützten fragwürdigen Anlage-Fonds
Einem dubiosen Vermögensfonds haben drei ehemalige CDU-Politiker, darunter Ex- Verteidigungsminister Rupert Scholz, Renommee verschafft: Scholz hatte vergangenes Jahr, zusammen mit dem Berliner Ex-Staatssekretär Michael-Andreas Butz sowie Wighard Härdtl, ehemals Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, für einen Prospekt des MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I AG & Co. KG posiert. Der Ex-Minister fungierte als Beiratsvorsitzender, die anderen Unionsmänner waren als Aufsichtsräte von Muttergesellschaften des Fonds tätig. Auf Hochglanzpapier wurden "attraktivere Renditen" und eine "solide Vermögensanlage" versprochen. Dabei fehlte der Firma, die ihren Sitz in Braunschweig hat, bereits die für solche Bankgeschäfte erforderliche Genehmigung; inzwischen hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dem Fonds die Geschäftstätigkeit untersagt und die Abwicklung angeordnet.
Nur: Von den 43,5 Millionen Euro, die rund 6500 Anleger investierten, wären dann, nach Angaben des Fonds, etwa 40 Millionen Euro verloren. Als Geschäftsführer des Fonds fungiert der ehemalige Berliner FDP-Landesvorsitzende Walter Rasch. Gegen ihn hat jetzt Rechtsanwalt Dietmar Kälberer, dessen Berliner Kanzlei rund 60 geschädigte Anleger vertritt, Klage eingereicht, um Rasch in Haftung zu nehmen. Zudem kündigt der Anwalt juristische Schritte gegen Scholz an. Der ehemalige CDUMann verteidigt sich, er habe "nur wenige Monate" dem Beirat vorgestanden und sei "ins operative Geschäft nicht eingeweiht" worden. "Es ist skandalös", so Rechtsanwalt Kälberer, "wie der Vertrauensbonus bekannter Politiker ausgenutzt wurde, ohne die primitivste Grundvoraussetzung des Bankgeschäfts einzuhalten."
Mehr Informationen
Dienstag 23.08.2005 14.00 Uhr
Deutsche Bank sucht Beteiligung an einem chinesischen Kreditinstitut
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank ist offenbar auf Beteiligungssuche in China. Deutschlands größtes Geldhaus gilt neben anderen Kreditinstituten als einer der Interessenten für den Kauf einer Beteiligung von weniger als fünf Prozent an der Huaxia-Bank. Das Huaxia-Management plane, diese Angelegenheit schon bald in einer Board-Sitzung zu diskutieren, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Banker der Huaxia. Die Transaktion solle vor Ende September abgeschlossen sein. Die Deutsche Bank selbst äußerte sich dazu nicht.
Allerdings schaut sich derzeit offenbar nicht nur die Deutsche Bank die Huaxia an. So haben die Chinesen in den vergangenen zwei Jahren angeblich mit mehr als zehn potentiellen Investoren geredet. Neben einem Kreditinstitut könnte auch ein Finanzinvestor zum Zug kommen.
Branchenbeobachter vermuten, daß die Chinesen mit der möglicherweise gezielten Indiskretion den Preis für eine Beteiligung am viertgrößten börsennotierten Bankhaus des Landes in die Höhe treiben wollen. "Wir sehen in letzter Zeit häufig, daß Zahlen und Namen lanciert werden, die zum Teil nicht stimmen, um den Druck auf andere Bieter zu erhöhen", sagt ein Branchenexperte.
Mehr Informationen
Dienstag 09.06.2005 21.00 Uhr
Deutsche Bank verhandelt über Komplettübernahme der russischen UFG
Moskau - Die Deutsche Bank verhandelt über die komplette Übernahme der größten russischen Investmentbank United Financial Group (UFG), an der sie bereits eine strategische Beteiligung von 40 Prozent hält. In russischen Medien wird ein möglicher Kaufpreis für die ausstehenden 60 Prozent von 420 Mio. Dollar genannt. Die Transaktion wäre die bedeutendste seit dem Amtsantritt von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.
Zugleich soll die Deutsche Bank Moskauer Finanzkreisen zufolge auch Gespräche über die Übernahme der russischen Impexbank führen, die dem Frankfurter Geldhaus einen Einstieg ins Privatkundengeschäft in Rußland bieten würde. Die Impexbank ist, gemessen am Eigenkapital von 5,5 Mrd. Rubel (160 Mio. Euro), die Nummer 28 in Rußland, verfügt aber über ein gut ausgebautes Filialnetz und ist unter den Top Ten bei der Vergabe von Konsumentenkrediten. Wieweit die Gespräche mit Impex gediehen sind, ist unklar.
Mehr Informationen
Samstag 18.06.2005 13.00 Uhr
Skurriler Kampf mit Autos gegen die Deutsche Bank
14. Juni 2005 Wochenlang schien man sich bei der DWS in das Schicksal zu fügen und sich der Rache eines Bankkunden zu beugen. Der hatte publikumswirksam einen klapprigen roten Opel Kadett vor das Gebäude der Fondsgesellschaft im Besitz der Deutschen Bank abgestellt. Nicht der Zustand des Gefährts ist Anstoß der öffentlichen Erregung, sondern dessen Beschriftung. "Für mich nie wieder Deutsche Bank", steht in großen Lettern drauf. Oder: "Ich fühle mich als Opfer der Deutschen Bank."
Selbstverständlich macht das keinen guten Eindruck auf Geschäftsfreunde der Fondsgesellschaft, die sie in Frankfurt an der Mainzer Landstraße besuchen. Also verstellte die Fondsgesellschaft den Blick mit einer dichten Hecke aus Nadelgehölz. Auch das half nicht. Frank Schmall, so heißt der Mann, kettete einen Anhänger neben die Hecke mit gewohnt provokanten Meinungsäußerungen.
Mehr Informationen
Donnerstag 12.05.2005 14.30 Uhr
Die Nachzügler
Die Hypo-Vereinsbank war zeitweise die wertvollste deutsche Bank. Heute gilt das Institut als ein Beispiel dafür, wie man es nicht macht. Viel zu spät begann der Konzern seinen Umbau. Unter den Folgen leidet die HVB noch immer.
von Jan Dams
Es gab Champagner und Schnittchen. Eine kleine Feier, fanden ein paar Manager der Hypo-Vereinsbank, war die Sache wert. Weil dieser 16. September 1998 ein wirklich denkwürdiger Tag war. Zum ersten Mal war die Hypo-Vereinsbank die wertvollste deutschen Bank, gemessen am Börsenwert. Da kamen die Bayern auf 31 Mrd. Euro. Die Deutsche Bank lag knapp drei Mrd. Euro zurück.
Die gute alte Zeit ist vergangen. Heute ist die Deutsche Bank an der Börse 35 Mrd. Euro wert. Die Marktkapitalisierung der HVB dagegen liegt nicht einmal halb so hoch bei 14 Mrd. Euro. Vor sieben Jahren konnte der frühere HVB-Vorstandschef Albrecht Schmidt die Anleger noch zum Kauf seiner Aktien verführen, indem er ihnen die Geschichte von der Bank erzählte, die in den Kernregionen Europas stark wächst. Jetzt plagt sich Nachfolger Dieter Rampl mit den Versprechen, die Schmidt machte. Auch zwei Jahre nach seinem Amtsantritt ist die Bank in vielen Bereichen eine Baustelle. "Kein deutsches Kreditinstitut hat seinen Umbau so unsystematisch angegangen wie die HVB", sagt ein hochrangiger Branchenvertreter. "Die haben einen Großteil der Restrukturierung noch vor sich."
Mehr Informationen
Sonntag 27.03.2005 14.00 Uhr
Die armen Banken, sie können einem wirklich leid tun
In den Aufsichtsräten der deutschen Großbanken stößt Teilnahme von Mitarbeitern der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zunehmend auf Kritik. "Bei unseren Sitzungen sind jedesmal bis zu drei Bankenprüfer mit dabei", klagt ein Aufsichtsratsmitglied der Hypo-Vereinsbank.
Bankiers kritisieren Aufsichtsamt
Sonntag 27.03.2005 14.00 Uhr
Rampl stemmt sich gegen Teilverkauf
Investoren wollen das HVB-Osteuropageschäft. Doch der Bank-Chef verfolgt andere Pläne. Stephen Green hatte kein Glück. Als der Chef der Londoner Großbank HSBC am vergangenen Wochenende seinen Vortrag zum Thema "Asien betritt die Weltbühne" in Karlsruhe beendet hatte, war Dieter Rampl längst weit weg.
Rampl stemmt sich gegen Teilverkauf
Sonntag 27.03.2005 14.00 Uhr
Es gibt keine Bankenkrise
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bundesbank und das Bundesfinanzministerium haben am Montag Spekulationen über eine Bankenkrise in Deutschland entschieden zurückgewiesen.
Mehr Informationen
Sonntag 13.03.2005 20.00 Uhr
LOBBYISMUS - GELD FÜR GUTE WORTE
Mehr Informationen
Sonntag 13.03.2005 20.00 Uhr
BANKEN UND IHRE MACHT
Mehr Informationen
Donnerstag 10.03.2005 13.30
DIE BANK ALS RÄUBER
Mehr Informationen
|