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Sonntg 04.12.2005 23.15 Uhr
Ich bin Deutsche
Mein Beitrag zu den Beiträgen der Zeitung “Die Zeit” - siehe 1. Seite dieser Homepage.
Aber ob ich auch Deutschland bin, das wage ich zu bezweifeln. Ich bin aufsässig und nie hörig. Ich spreche wohl die deutsche Sprache und bekenne mich als Deutsche, aber in unserem Land gibt es viel zu ändern.
Ob es nun die so genannte neue Politik der Koalition schafft?
Deutschland ist mehr als nur eine Person. Dazu zählen alle Menschen und das Land mit allen Grenzen und auch die Sprache sollte dazu gehören. Bei dem letzteren - der Sprache - nimmt immer mehr die Werbung diese arme Sprache auf. Als ob wir keine Sprache mit Feinheiten und Schönheiten hätten.
Da hat wohl der Ausspruch von Hitlerdeutschland, “Denn Du bist Deutschland” wieder Aufwind und Aufmerksamkeit durch eine Werbeagentur erhalten. Zählt da Wissen oder Unwissenheit? Wenn Unwissenheit zählt, zeigt es doch wie weit die Werbung gekommen ist.
Ich zähle mich nicht zu den Wirtschaftlern - Geldadel.
Es geht in Deutschland auch um die Wirtschaft. Betrachten wir das einmal nüchtern. Die meisten der Großbetriebe haben großartige Gewinne gemacht und entlassen Mitarbeiter. Dazu zählt kaum der Mittelstand. Sie ziehen immer mehr Geld aus den Betrieben. Auch um den Aktionär mit Geld zu befriedigen. Natürlich geht die eigene Tasche vor.
Dann erpresst die Wirtschaft mit der Aussage und der Durchführung ins Ausland zu gehen. Moral - (eine der wichtigen Kardinaltugenden) wird eben in unserem Land groß geschrieben.
Nur wenige tun sich zusammen und fangen an aufzudecken.
Als ich mit der Sache der Immogeschädigten anfing glaubte ich nicht das es so große Kreise ziehen würde. Ich glaubte wie viele andere auch, dass ich so ziemlich die einzige wäre‘, die da hereingefallen war. Das man von Banken betrogen und bestohlen werden kann, das kam doch nicht vor. So glaubte ich einmal. Dabei werden auch diese, ach so anonymen Banken mit den Namen - Deutsche Bank, Dresdener Bank, Commerzbank, Hypobank und wie sie noch alle heißen, auch nur von Menschen vertreten.
Auch zu den so genannten Werbefachmännern und Frauen zähle ich mich nicht. Die vertreten doch die GROSSEN des Landes. Sie werben mit legalen und unlegalen Mitteln. Nehme man eines heraus - Geiz ist geil - . Stimmt das ? Diese Antwort muss sich jeder selber geben. Für mich ist es eine Missachtung der Menschen die das erworbene Stück hergestellt haben. Wohl gemerkt, nicht denen, die damit handeln. Da sind viele auf die Nase gefallen.
Zitat.: „Ein glänzender Slogan, furios im Zuschnitt, perfekt im Setting, im Fixing und Spinning,“
Was diese Worte auch immer bedeuten? Sie sind es, die in Deutschland nun einen Platz einnehmen. Die deutsche Sprache hat wohl kaum noch etwas mit diesen Worten zu tun.
Wie weit wird alles noch gehen? Muss das Land mit allen Menschen und der Sprache untergehen?
Ich meine soweit muss es nicht kommen. Ich hoffe, das viele Menschen sich zusammen tun und dagegen etwas unternehmen. Ich bin ein Kriegskind und habe den Krieg überstanden und möchte meinen Beitrag zur Änderung in unserem Land beitragen.
Ch. Z.
Montag 20.06.2005 23.45 Uhr
MAZ-Neuruppin
LESERBRIEF
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Donnerstag 16.06.2005 13.00 Uhr
Ergaunern oder erwirtschaften
Sagen kann man viel, ob es geglaubt wird? Man kann auch oft sagen, dass Arbeitsplätze geschaffen werden müssen. Das sagen alle Parteien. Ob schwarz/gelb oder rot/grün. Nur sagt keiner wie er diese Arbeitsplätze schaffen wird. Da kommt einem bei schwarz/gelb eine gewisse Fragwürdigkeit auf. Hatten Sie schon Kontakte? Können sie wirklich Arbeitsplätze schaffen oder ist es auch nur “Schaumschlägerei” wie sie es so schön nennen. Kann man der schwarz/gelben Koalition glauben schenken? Es wäre doch besser wenn sie sagen würden, wie sie diese Arbeitsplätze schaffen werden. Sie unterstützen weiterhin die Elefanten unter den Industriellen, merken nicht, dass sie das schon einmal bekämpft haben bei den ehemaligen sozialistischen Staaten. Alles was kleiner war, wurde da kaputt gemacht.
Und was ist jetzt?????
Wie wäre es, wenn sich die Betroffenen Arbeitnehmer zusammen tun und einen zu Grunde gewirtschafteten Betrieb in kleinerer Ausgabe wieder zum Leben erwecken. Sie wären wendiger. Es ist nicht leicht und ich weiß, dass man sehr viel beachten muß. Wäre es da nicht gut wenn Alt und Jung miteinander arbeiten würden und sich auch beraten? Es wäre ein Geld verdienen und kein Geld ohne Arbeit einstecken können. Die Aktionäre wären dann die Arbeitnehmer und keine Banken oder ein Management, die wieder die Daumenschrauben ansetzen könnten ohne auch nur einen Finger zu krümmen. Dann würde Arbeit wieder bezahlt und das Geld erarbeitet.
Es ist leichter niedergeschrieben als getan. Aber muß denn nur kapituliert werden? Es freuen sich die “Großkopferten” über das hin und her, die Uneinigkeit der Menschen. Das ist ihr Profit, welches zu Geld gemacht wird. Ich bin auch zu ehrlich. Gott sei Dank - so geht es vielen.
Ich wiederhole etwas, was man schon im Februar lesen konnte. - Zitat -
Für Menschen, die sich wehren gegen das so genannte Unvermeidliche.
- Tatsachen die, in der Politik, keine sind:
z.B. Der Reiche verteidigt seinen Besitz.
Ob Geld oder Güter. Er wird dem nach den Munde reden, der ihm verspricht,
seinen Reichtum zu behalten und gar zu vermehren.
Er wird dem jeweiligen Machthaber Recht geben.
Er wird für seine Mitarbeiter Tatsachen schaffen, die sehr arg in Frage gestellt
werden können.
- Tatsachen, die in Frage gestellt werden können:
z.B. Tatsachen bleiben solange Tatsachen, wie sie der arbeitende, besitzarme Bürger
als Tatsache anerkennt.
Tatsachen die hinterfragt werden können:
z.B. werden sie, die Geld und Besitztümer haben davon satt?
ANTWORT:
Wenn sie kein Brot besitzen, sondern nur das Geld und die Sachgegenstände, sind sie auf die, die das Brot herstellen, angewiesen. - Zitat Enden -
Ein Versuch wäre doch angebracht. Ich weiß dass es an anderen Stellen bereits funktioniert
C. Z.
Donnerstag 05.05.2005 18.30 Uhr
Die elektronische Fußfessel bietet damit auch LANGZEITARBEITSLOSEN (...)
„Die elektronische Fußfessel bietet damit auch LANGZEITARBEITSLOSEN (...) die Chance, zu einem geregelten Tagesablauf zurückzukehren und in ein Arbeitsverhältnis vermittelt zu werden. Viele Probanden haben es verlernt, nach der Uhr zu leben, und gefährden damit gerade auch ihren Arbeitsplatz oder ihre Ausbildungsstelle. Durch die Überwachung mit der elektronischen Fußfessel kann eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.“
Das ist also bürgernahe Politik. Na prima ... jetzt weiß ich auch endlich, wo ich als ‚Langzeitarbeitslose’ gesellschaftlich angesiedelt bin ... nämlich direkt vor oder nach den Straffälligen. Obwohl mir die Assoziation vom einen zum anderen noch immer nicht ganz verständlich oder auch nur nachvollziehbar erscheint.
Aber wie das mit der „Hilfe zur Selbsthilfe“ gemeint ist, das ist ja sonnenklar. Ich denke, man spricht hier wohl eher von Erziehungs-„Hilfe“.
Und wie die aussieht, das kann ich mir leicht vorstellen:
Ich als Verbrecher habe mir die Arbeitslosigkeit zu Schulden kommen lassen. Meine Erziehung (nach der Uhr zu leben) wird folgendermaßen aussehen: Um spätestens 6.15 h morgens habe ich im Bad angetroffen zu werden (bei dreimaliger Verspätung werden 10% vom „Regelsatz“ abgezogen, den ich erhalte). Zum Frühstück in meiner Wohnküche meiner angemessenen Winz-Wohnung habe ich bis maximal 7.05 h Zeit, damit man mich zwischen 7.15 h und 7.30 h in der Straßenbahn orten kann (dreimal Bahn verpasst: weitere 10 % Abzug vom Regelsatz). Von 7.30 h bis 17.30 h muss ich dann beim Arbeitsamt angetroffen werden. Sollte dies nicht zutreffen, und ich kann für die fehlende Zeit keine Bewerbungsmaßnahmen oder Bewerbungsgespräch vorweisen, werden pro ½ Stunde weitere 10% vom Regelsatz abgezogen .......................
Ist es nicht schon fast gruselig ... ?
Ich bin mir nicht sicher, aber „1984, Big Brother is watching you“ von George Orwell ... war das nicht nur ein Roman oder täusche ich mich da jetzt? Im Zeitalter von „offener Bankkonten“, „Fußfesseln“ und „legalisierter Sklaverei“ (1-2 € - Jobs) ....... vielleicht ist das ja wirklich kein Roman gewesen, sondern eine Art Pflichtenheft oder Anforderungsprofil an, bzw. für den Staat....? Und vielleicht sind wir einfach nur 20 Jahre zu spät dran mit der Realisierung.....?
Ist wirklich gruselig .... ich traue mich kaum das Buch „Hunde wollt ihr ewig leben“ zu lesen.
Tanja´68
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