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Sonontag 27.04.2008 15.00 Uhr
Verkappte Verteuerung – (Beitrag des ADAC im Januarheft 2008).
Für diejenigen, die nicht wissen worum es geht hier ein Ausschnitt.
Zitat
„Der Zwang zum teuren SUPER PLUS (Motorwelt 12/7) für viele Autobesitzer rückt näher: Noch im Januar möchte die Bundesregierung eine baldige Anhebung der Biosprit-Anteile im Ottokraftstoff auf zehn Volumenprozent beschließen. Das hat Folgen. Bisher sind die meisten Pkw nur für Kraftstoff mit maximal fünf Prozent Bio-Ethanol (E 5) freigegeben. Millionen von Autofahrern sind deshalb schon in wenigen Monaten in der Klemme: Entweder hat der Hersteller ihres Autos bis dahin eine Freigabe für den neuen Treibstoff (E 10) erteilt, oder sie müssen zu SUPER PLUS greifen. Denn der teuere Edelsprit soll als einzige Sorte mit fünfprozentigem Bio-Anteil angeboten werden. Das bedeutet: Für viele Pkw Eigner werden sich die Kraftstoffausgaben schlagartig erhöhen.“ (soweit der Artikel des ADAC) -
Zitat Ende.
Industrie und Autofahrer werden abgezockt. Grund – nicht nur die Industrie hebt den Spritpreis an, sondern die Abgeordneten der Bundesregierung tragen ihr Scherflein dazu bei. Die Preistreiberei wird von der jetzigen Regierung befürwortet. Sie verteidigen die Natur und verwünschen die globale Erwärmung, vergessen aber das Volk in ihren Maßnahmen. Sie fragen nicht danach – wie geht es Euch und wie können wir das angehen? Nein sie bestimmen einfach und fragen nicht nach dem Volk.
Jeder, auch der Nichtautofahrer, ist von der Erhöhung und von der Änderung an der Zapfsäule betroffen. Das gibt wieder eine Preisspirale ohne Ende. Am Schnellsten werden es die Hartz 4 Empfänger und die gering Verdiener merken dazu gesellen sich die Rentner und Rentnerinnen. „Wir können daran doch nichts ändern“ so höre ich viele wieder sagen. Aber dadurch werden auch unsere Kinder in Mitleidenschaft gezogen. Auch für sie ist weniger Geld da. Mehr Geld wird es nicht geben. Im Gegenteil – es werden immer mehr festangestellte Menschen entlassen und immer mehr Leihfirmen (W. Clemens, ein Befürworter und Vorsitzender) werden entstehen. Immer mehr ausgebildete Kräfte (Menschen) müssen für weniger Geld arbeiten.
Zum Beispiel werden sie für 6 € und wenige arbeiten. Die Augen davor verschließen oder den Kopf in den Sand stecken, das geht nicht mehr. Auch das Hoffen – es wird an uns vorüber ziehen – wird nicht mehr funktionieren.
Die Abgeordneten unserer Regierung haben einen Eid abgelegt. Sie haben geschworen dem Volk zu dienen und Schaden vom ihm abzuwenden.
Nun können sie sagen: „Das tun sie doch, indem sie etwas gegen die Erwärmung tun.“ Achten sie dabei auch auf das Volk?
Kann das nicht auch geschehen, indem sie immer größere Flugzeuge zulassen? Das wäre nur ein Beispiel. Der einzelne Mensch muß eben auf seinen Urlaub im Ausland verzichten oder den Flug und die Arbeit richtig bezahlen. Wie viele Dinge, die es zu kaufen gibt und sollte Vergleiche anstellen. Nicht alles kaufen sondern auch einmal verzichten.
Die Arbeit und der Verdienst sollten bleiben. Das wird mit dem Fahren des Autos ermöglicht (siehe Pendler). Ich denke auch an diejenigen, die drei und mehr Jobs ausüben müssen um leben zu können. Ist das letztere überhaupt zumutbar? Gilt das jetzt auch für uns? Geizig sein ist gut und richtig aber nicht am verkehrten Ende. Geizig sein mit dem was für das Leben unwichtig wäre, das ja. Aber überall geizen????
Das gilt auch beim Benzin. Aber bitte nicht so. Die Politiker sollten doch mit offenen Karten spielen und nicht alles verstecken und mit einem Schleier versehen. Sie sollten nicht immer auf die Wirtschaftler hören, sondern auch mal auf das Volk.
Wie kann jeder mithelfen, daß die Preistreiberei geringer wird? Abschaffen werden wir sie nicht können. Darauf hat ein einzelner keinen Einfluß. Aber wie kann ein jeder sein Scherflein dazu beitragen?
C. Zank
Donnerstag 13.12.2007 00.00 Uhr
Moderne Sklaven oder…?
Eigentlich hat die Sklaverei vergangener Zeiten doch wieder Einzug bei uns gehalten, aber nicht mit einem Paukenschlag, sondern leise und schleichend, quasi durch die Hintertür. Ich möchte es die moderne Sklaverei nennen.
Vergleichen wir das Arbeitsverhältnis einmal mit den Jahrhunderten um 1600 und früher. Es wurde zu dieser Zeit noch von Leibeigenen gesprochen. Das Wort - Sklaven - wurde im Zusammenhang mit Amerika häufiger verwendet.
- Das Wort Sklave wird im, Fremdwörterlexikon wie folgt beschrieben: – Leibeigener, rechtlos gemachter und wie eine Ware gehandelter Mensch -.
Da werden einige sagen, ja aber …... und es hat sich doch vieles verändert. Zum Beispiel sind wir freier als in den Jahren des 16. Jahrhunderts und davor.
Deshalb schreibe ich von der modernen Sklaverei. Haben sich Menschen nicht verkauft, wegen einer Arbeit? Heute geht man nicht mehr auf einen Markt um einen Menschen zu kaufen, heute kommt der "Markt" zu den Privilegierten.
Einige stehen auf dem Standpunkt, dass Arbeit zur Würde zählt. Sie haben ja Recht. Aber bitte schön – dass solche Arbeit richtig bezahlt wird und nicht unter dem Niveau liegt. D.h. für wenig Geld arbeiten und andere die "Sklavenhalter – Privilegierten" das Geld einstecken. Die modernen Sklaven –"Nichtprivilegierte", erarbeiten das Geld, erhalten aber nur einen Bruchteil davon.
Ich vergleiche mal die Zeiten in zwei Punkten und stelle sie gegenüber. Selbstverständlich sind die Zeiten den heutigen Bedürfnissen angepasst. Man kann auch von einer Modernisierung sprechen.
Früher - 16. Jahrhundert
- Arbeitszeiten - Sklaverei - den ganzen Tag. Es wurde nach der Jahreszeit, bis zur Dunkelheit, gearbeitet.
Heute – 21. Jahrhundert
- zwei Jobs je 8 Stunden oder drei Jobs. Es geht nach der Zeit, die eine Uhr anzeigt. Einige kommen in den Genuss des Vollzeitjobs (8 Stunden). Die Meisten arbeiten bis zum dunkel werden und darüber hinaus – nur im Sommer möglicherweise nicht -.
Früher - 16. Jahrhundert
- das Schulgeld musste bezahlt werden. Es konnten nur die privilegierten zur Schule gehen. Für Mädchen war die Schule gesperrt. Nur in den Klosterschulen der Nonnen, wurden auch Mädchen ausgebildet.
Heute – 21. Jahrhundert
- Die Schulen sind vom Schulgeld befreit. Die Hochschulen und Universitäten nicht.
Ob Junge oder Mädchen, jeder kann lernen. Wenn jemand studieren möchte, stehen ihm alle Wege offen. Auch als Student/in, wenn er oder sie alles bezahlt.
Zu diesen beiden, genannten Merkmalen wäre einiges zu sagen. Denken wir nur an die Weiterbildung und die arbeitenden Bevölkerung.
Arbeitgeber, die nur an sich denken und Arbeitgeber, die auf den anderen neben sich Rücksicht nehmen. Die Arbeitnehmer, die auf den Anderen neben sich Rücksicht nahmen/ nehmen und auch leben ließen/ lassen, schickten und schicken auch die nicht privilegierten auf eine Schule.
In der Wirtschaft –
Es war klar, dass die privilegierten jungen Menschen nicht das Zeugnis aufweisen mussten wie die Anderen. Diese mussten immer etwas schlauer sein, um anschließend den Arbeitsplatz zu besetzen. Ein privilegierter junger Mann bekam eine solche Stelle eher als der, der das auch konnte. Der nicht privilegierte wurde als zweite Kraft daneben gesetzt, wenn man es sich leisten konnte. Das war damals so und ist es noch heute, es hat sich nichts geändert.
In der Wirtschaft braucht man die Ellenbogen mehr als das Wissen.
In der Wissenschaft -
Man kann heute nur die brauchen, die im Wissen etwas aufweisen können. Das war aber früher nicht anders. Es wurde experimentiert und so ist es auch heute noch.
Es ließ und lässt sich auch nicht soviel verdienen wie in der Wirtschaft.
Aber der Wirtschaftler war auf die Wissenschaft angewiesen. Daher hatte der Wissenschaftler auch schon früher ein anderes Ansehen. Er war aber trotzdem abhängig. Und heute ist es nicht anders.
In der arbeitenden Bevölkerung –
In den Jahren vor dem 16. Jahrhundert war hier die Leibeigenschaft und das Recht der ersten Nacht (frisch Vermählte) üblich. Mit Bezahlung für die geleistete Arbeit war da nichts. Sie hatten freies Wohnen und freies Essen. Heute bekommt man Geld. eben moderner und die erste Nacht gibt es nicht mehr.
Es ist die Rede von einem Job -, kann die Miete gezahlt werden und auch das Essen. Alles andere …???!!! Wenn auch die Arbeitszeit geringer wurde? Deshalb sprechen wir von der modernen Sklaverei.
- * -
Es gibt auch wenige Arbeiter auf die in der Wirtschaft nicht verzichten werden kann, aber genügend warten schon auf diese Posten. Die Bosse drohen sonst damit ins Ausland zu gehen. Hauptsache ist – die Bosse, Privilegierte, bekommen das worauf sie pochen, verdienen, Geld machen, u. s .w. !!!??? Wenn die Arbeiter einmal aufmucken und zusammen halten, ja dann ….
Wie ist es in Japan oder anderswo, wo die Gewinne gestiegen sind? Bezahlt man dann auch höhere Löhne?
- Vor mehr als 300 Jahren waren die Adeligen gefragt, dann die Kauf – und Handelsleute. Wissenschaftler wurden nicht so sehr gefragt oder nur selten.
Heute - … An die Stelle der adeligen Herren und Damen tritt heute die Politik. Diese Leute sind heute die Privilegierten.
Es sind die vom Volk gewählten. Stimmt das? Wählen wir eigentlich nicht nur die Partei? Die Parteien besetzen dann die frei gewordenen Plätze, die auch das Sagen haben. Kann daran die arbeitende Bevölkerung etwas ändern?
Eigentlich ja. Wenn alle kleinen L …. Aber ich will den Denkern nicht vorgreifen, die auch an einer Änderung interessiert sind und Lösungen suchen, aber nicht wissen wie. Ist das der richtige Weg?
Es fände dann eine Revolution statt. Das Volk würde endlich zeigen, dass es mit den Machenschaften der Wirtschaft und Politik nicht einverstanden ist. Das das „Volk“ die Wirtschaft will, ohne sie kann kein Volk überstehen aber zu vernünftigen Bedingungen und Arbeitslöhnen. Wo jeder danach entlohnt wird, was er wirklich leistet. Nicht das EINSTECKEN ist hier gefragt. Die Ehrlichkeit wäre mehr gefragt.
Das Volk würde auch nicht nach Amerika schielen. Sind die „Amerikaner“ wirklich vorbildlich? Die Ureinwohner Amerikas, von denen kaum noch einer lebt, könnten uns als Vorbild dienen. Z.B. wie von ihnen mit der Natur umgegangen wurde.
Es würde zu weit führen, wenn noch mehr aufgezählt würde.
Das Fazit, das man daraus ziehen könnte, wäre, ca. 90 % der arbeitenden Bevölkerung arbeiten als moderne Sklaven für die restlichen 10 % denen es mehr als nur blendend geht, ja die im Prinzip nicht wissen wie sie das Geld, das andere für sie verdient haben, überhaupt jemals ausgeben können. Eine gerechte Beteiligung am Produktivvermögen könnte eine Lösung sein.
Für heute reicht es. Das ist schon eine ganze Menge, die zum Nachdenken anregen soll..
Ch. Zank
Montag 26.06.2005 09.00 Uhr
Ethik
„Zentrale Probleme der Ethik betreffen die Motive, die Methoden und die Folgen menschlichen Handelns. Es ergeben sich sehr unterschiedliche Ethiken, je nachdem, wie die Gewichte zwischen diese drei Themen gelegt werden, und was die Quelle der ethischen Normen ist.“
Ethik ist - die Achtung des Menschen vor dem Menschen -.
♦ Man kann sie auch umgehen. Damit lebt es sich doch auch ganz gut. Man sagt auch - “Ehrlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.” Das ist etwas, was überall praktiziert wird.
♦ Diese Begriffe - Ethik und Ehrlichkeit - sind doch besser unter den Teppich zu kehren. Gebrauchsanweisung: Man kehre solange alles unter den Teppich, bis eine unübersichtliche Beule entsteht und verschwindet dann von der Bildfläche.
♦ Ach, ist der Mandant lästig, lästig wie eine Fliege. Wir beschimpfen diesen Mandanten und
nennen seine schriftlichen Beschwerden einfach “Schmähschrift“. (In seinem Schreiben fordert ein Mandant eine Kanzlei auf sich an Gesetze und §§ zu halten.)
Ich drohe einfach einmal mit einer Abmahnung. Das ist geeigneter als richtigere und stichhaltige Antworten zu geben.
♦ Lügen verbreiten, den Gegner beschimpfen ist doch einfacher als mit Wahrheiten, die auch noch unangenehm sind, zu antworten. Lügen ist da doch besser und einfacher, daran brauch man sich auch nicht zu halten, da sie sich als nicht erfüllbar herausstellen.
Was schert mich mein Geschwätz von gestern?
♦ Oh . . . nun ist mein Amt verloren ,die Abwahl trifft mich oder ….. ach …, ich ignoriere einfach die Tatsache und ernenne mich zum Sieger. Zwar ist es eindeutig, dass ich verloren habe aber ich finde schon etwas, was mir passt. Das ist zwar an den Haaren herbeigezogen …, ob das geeignet erscheint, ach … was soll’s. (diese Ansicht vertreten viele Menschen)
♦ Das gilt für alles auf der Welt - streite ich die Wahrheit ab und tue nur so als ob ich die Ethik akzeptiere. Dieser Punkt ist einfacher, wenn er umgangen wird. Sonst ist es so anstrengend, ethisch zu handeln.
♦ Das ist alles mein. Wie ich es erworben habe, das ist meine Sache.
Traut man mir zu, dass ich arbeite? Ach ich nehme mir das, was mir gefällt. Was kümmert mich der andere neben mir? Die Hauptsache ist doch, ich habe es. Ich werde mit dem Geld schon umgehen können und wenn ich es nit ins Grab nehme. Ach… was mache ich mir darüber Gedanken. Ich bin der GRÖSSTE andere können mir eben nicht das Wasser reichen.
Christel Zank
Mittwoch 22.06.2005 20.00 Uhr
Taktische Spiele mit der Verfassung
Was machen die Politiker mit unserer Verfassung? Die Frage stellt sich unwillkürlich, wenn man
die taktischen Winkelzüge der letzten Tage verfolgt. Man liest von Vertrauensfragen, die darauf
abzielen, das Vertrauen taktisch zu entziehen. Die Medien bescheinigen dem Medien-Kanzler
taktisches Geschick. Der spielt ein taktisches Spiel mit der Verfassung. Die wurde dereinst fest-
gelegt, um ein zweites Weimar zu verhindern. Nach einer vergleichbaren Rochade der Regierung
Kohl hatte das Bundesverfassungsgericht im Jahre 1983 die Rechtslage justiert. Danach verbietet
sich eine vorzeitige Auflösung des Parlaments, wenn sich der Kanzler ,,auf besondere Schwierig-
keiten der in der laufenden Wahlperiode sich stellenden Aufgaben beruft", so die BVG-Richter.
Besonderen Schwierigkeiten sieht sich der Kanzler in der Tat gegenüber. Hartz IV entwickelt
sich vom - geplanten - finanziellen Befreiungsschlag zum Desaster rot/grüner ,,Finanzexperten".
Statt Milliarden einzusparen, muss die Bundesregierung nun - ungeplant - offenbar 10 Mrd. Euro
mehr zahlen. Wo bleibt das ganze Geld? Wenn es an Arbeitslose ausgezahlt wird, wäre das doch
eine Ankurbelung der Konjunktur wie aus dem Lehrbuch...... Die Löcher in der Kasse von Hans
Eichel wachsen derweil unaufhaltsam. Er muss Tafelsilber verscherbeln - an Hedge-Fonds! Statt
- wie einst geplant - einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, steigt die Neuverschuldung
beschleunigt weiter - ungeplant. Die EU-Stabilitätskriterien, einst von uns gefordert, wurden
vorsorglich ausgehebelt. Die Steuergesetzgebung verrät tiefste Unkenntnis ihrer jeweiligen
finanziellen und strukturellen Folgen. Die Arbeitslosenstatistik weist Zahlen aus, wie dereinst in
der Weimarer Republik. Dabei zeigt sie nur einen Ausschnitt des wahren, sehr viel kritischeren
Gesamtbildes. In Wirklichkeit liegen wir bereits weit jenseits der Werte jener schweren Wirt-
schaftskrise des vorigen Jahrhunderts. Und die Schwierigkeiten mit immer stärker werdenden
Konkurrenten auf dem Weltmarkt fangen gerade erst an. Jetzt rächt es sich, dass die handelnden
Akteure in aller Regel keinerlei Fachkenntnis haben. Schon bei den vier Grundrechenarten fan-
gen die Probleme an. Nur mit einer schlichten - wenn auch soliden - Schauspielausbildung ist die
komplexe Lage nicht mehr zu begreifen. Geschweige denn, in den Griff zu bekommen.
Der Blick des Kanzlers verrät mehr als er sagt. Der Spaß ist aus. Er will hier raus!
Nach dem NRW-Wahldesaster gingen Müntefering und sein Kanzler daher ganz gezielt in die
Offensive. Statt nach der katastrophalen Bilanz die Konsequenz zu ziehen und zurückzutreten,
wird kurzerhand die Verfassung gebeugt. Das Verlierer-Duo macht Medien-Politik im Medien-
Zeitalter. Ziel dieser Medien-Politik ist nur noch die Beherrschung der Schlagzeilen. Dazu
braucht es Sensationen. Also: Neuwahlen im Herbst! Die Folge: Plakatieren statt regieren.
Doch selbst wenn es Schröder gelänge, eine Mehrheit zu erlangen, würde damit die Blockade
zwischen Bundesrat und Bundestag nur noch verschlimmert, weil vollends zementiert. Denn
eines ist klar. An der Zusammensetzung des Bundesrates ändert eine solche Wahl rein gar nichts.
Spötter bescheinigen Müntefering daher bereits, zur Wahl der CDU aufgefordert zu haben. Tat-
sächlich sind nur bei einem Sieg von Angela Merkel die von ihm postulierten klaren Verhältnis-
se zu erreichen. Sieht man einmal ab vom Horrorszenario einer großen Koalition, einer Diktatur
unserer Polit-Elite. Basierend auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner - mit Vollversorgung.
Die Verfassung, in der sich die Republik befindet, ist mehr als bedenklich. Das Spiel einiger Po-
litiker mit unserer Verfassung noch bedenklicher. Was geschieht z. B. mit den politischen Grup-
pierungen, die sich für Herbst 2006 vorbereitet haben? Wenn jetzt - mit Verweis auf die Verfas-
sung - die Aufstellung anderer Gruppierungen be- bzw. verhindert würde, wäre das die Krönung
der Verfassungs-Verbiegung. Begründung: Die Zeit bis zum taktischen Wahltermin reiche nicht,
um ,,verfassungsgemäß" alle Kriterien zu erfüllen. Frei nach dem Motto: ,,Die Verfassung ist
etwas Gutes, wenn sie mir nützt. Wenn nicht, dann biege ich sie mir zurecht". Wer ein derart
taktisches Spiel mit der Verfassung treibt, untergräbt ganz gezielt die Basis unserer Demokratie!
Peine, den 26. Mai 2005 Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
Montag 20.06.2005 23.00 Uhr
Draufhauen
Erst durch Halbwahrheiten draufhauen, später vielleicht - oder erst gar nicht Nachdenken, sondern glauben was man gesagt hat. Nur nicht an vergangene Aussagen denken. So arbeiten viele Politiker. Leider färbt das auch auf alle Zweige der Wirtschaft und des Journalismus ab. Es sind nicht alle so, aber man kann die wenigen suchen, die bei der Wahrheit bleiben. Dabei wird Wahrheit doch so sehr von der Bevölkerung gesucht. Sie möchten den Aussagen endlich Glauben schenken. Gerade jetzt wo die neue Wahl vor der Türe steht.
War das eigentlich schon immer so? O, ja, würde ich sagen. Die Masse glaubt doch was gesagt wird. Ob das nun den Nagel auf den Kopf trifft oder nicht. Es wird dem geglaubt, der für den Betreffenden das Beste sagt.
Das habe ich am eigenen Leib gespürt, als es hieß einen Verein zu retten. Die Mitglieder wollten die Wahrheit nicht hören. So ist es doch überall.
Es muß doch Wahrheit bleiben, auch wenn sie unbequem ist oder man der Partei nicht angehört. Auch die Aussage - dass Löhne dann steigen sollen, wenn der Betrieb gute Gewinne erzielt. Gestern - bei Sabine Christiansen in der Sendung - wurde von den Gegnern der SPD etwas anderes gesagt. Da wurde gesagt, dass Müntefering die generelle Lohnerhöhung propagiert hätte. Hier wurde nur das Fünkchen Wahrheit herausgezogen - Lohnerhöhung. Der Zusammenhang wurde entstellt. Draufhauen ist die Devise und das gerade wenn eine Wahl vor der Türe steht. Nur denken heute mehr Menschen nach und es ist auch die Schön- oder Schlechtfärberei der Journalisten bei den Mitmenschen bekannt. Es wird durch`s Internet und die Homepages verbreitet.
Wir leben eben nicht mehr zu Zeiten von Martin Luther.
C. Z.
Montag 09.05.2005 12.00 Uhr
Selenz` Kommentar 8. Mai 2005, Zauberlehrling Müntefering
60 Jahre nach Kriegsende hat SPD-Chef Müntefering eine Diskussion entfacht,
in der er an Goethes Zauberlehrling erinnert. Ganz nach dem Motto: „Und nun
sollen alle Geister auch nach meinem Willen leben.“
Eins ist klar. In deutschen Aktiengesellschaften herrschen in Teilen
Verhältnisse wie im Wilden Westen. Der Grund: „Gangster in Nadelstreifen“
haben bei uns kein Problem mit der Justiz. Wegen der Untätigkeit von
Staatsanwälten und Richtern! Der Unterschied zwischen verantwortungsvollen
Unternehmern und angestellten AG-Bossen, die ungehindert in die Firmen-Kasse
greifen, verkleistert „Münte“ indes völlig. Außerdem hat er sich eindeutig
im Vokabular vergriffen. Wir lesen von Heuschrecken, die gleichsam über
unser Land herfallen und uns - so der Kern seiner Botschaft - die
Nahrungsgrundlage rauben. Der Geist des „Stürmer“ durchzieht die Medien und
macht sich in den Köpfen breit. Das bleibt nicht ohne Folgen. Schon wird
nachgelegt, weitergesponnen. In der letzten Ausgabe von „metall“, dem
Magazin der IG Metall, lesen wir bereits von „Aussaugern“. Von US-Firmen,
die in Schwärmen über unser Land herfallen. Titel: „US-Firmen: Die Plünderer
sind da.“ www.igmetall.de/metall
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Freitag 06.05.2005 19.45 Uhr
Rechtsauffassungen, sollen sie die Gesetze ersetzen?
Rechtsauffassungen statt Gesetze, so etwas kann nur aus der Staatsanwalts- oder Richterkaste kommen.
Kaste wäre genau das richtige Wort, denn in Indien gibt es verschiedene Kasten, darunter auch die Unberührbaren, nur sind damit nicht etwa die oberen Zehntausend gemeint, sondern die Millionen von Leuten die die niedrigsten Arbeiten verrichten und daher zu den armen zählen, arm =unberührbar = keinen Kontakt zu diesen Menschen pflegen. Das würde aber sowieso nicht passieren, da die Mitglieder der verschiedenen Kasten nur untereinander verkehren dürfen, dieses 3.000 Jahre alte System zeigt wie verbohrt Menschen sein können. Dabei spielt (wie meistens in solchen Fällen) auch die Religion eine Rolle und nichts kann schlimmer sein als religiöse Fanatiker.
Unberührbar, keinen Kontakt, dass sind die Stichworte. Wir haben jetzt in Deutschland ebenfalls das Kastenwesen eingeführt die Unberührbaren sind das Volk, mit diesem sollte man niemals auf gleicher Ebene verkehren und Kontakte sollte man nur unter seinesgleichen pflegen. Unsere 4 Hauptkasten sind die Politiker, die Juristen (nicht alle aber viele), die Millionen verdienenden Manager und die Kaste der nach Millionen zählenden Arbeitslosen, die nach neuester „Rechtsauffassung“ elektronische Fußfesseln tragen sollten, genau wie in Indien teilt sich das noch in viele Unterkasten auf.. Da diese Kasten ja nur untereinander verkehren dürfen, schlage ich vor, dass die Unberührbaren ihre eigenen Rechtsauffassungen vertreten dürfen somit wären in dieser Kaste keine Gerichte, politische Parteien und auch keine Manager mehr nötig, da sich diese Kaste genauso gut selbst verwalten kann und dazu braucht es keine Millionengehälter.
Wir gründen ein neues gesellschaftliches System, dass die Gesetze abschafft und nur noch den Rechtsauffassungen jedes einzelnen verpflichtet ist, da aber wahrscheinlich jeder zweite eine andere vertritt, müssen wir gleichzeitig das Duellrecht wieder einführen. Die Waffenfabrikanten können sich schon mal auf gute Geschäfte vorbereiten, auch die Bestattungsinstitute werden Hochkonjunktur haben und so löst sich das Problem der fehlenden Binnen- Nachfrage von selbst.
Daher schlage ich vor, dem Staatsanwalt, der uns dies alles ermöglicht hat, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse zu verleihen, denn er hat mit seinen Worten mehr erreicht als alle Politiker in den letzten 30 Jahren.
Solche Leute sind für unser Land und unsere Gesellschaft unverzichtbar, was würden wir bloß ohne sie tun?
W. K.
Mittwoch 06.04.2005 17.30 Uhr
Selenz` Kommentar 6. April 2005, Scheinriese Joschka Fischer
Wer erinnert sich nicht an Jim Knopf und Lukas, den Lokomotivführer. Ihre
Insel hieß Lummerland.Die Parallelen zur Gegenwart verblüffen. Mal abgesehen davon, dass nicht
immer klar ist, wer bei der Berliner Puppenkiste die Fäden zieht. Man
ersetze lediglich Lummerland durch Deutschland. Legitimer Nachfolger von
König Alfons dem Viertelvorzwölften ist Gerhard der Fünfminutenvorzwölfte.
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Sommtag 03.04.2005 17.30 Uhr
Die neue Regierung, AWD?
AWD hat „staatsersetzende Funktion“
„Sichern Sie die Rente Ihrer Mandanten, denn der Staat kann es nicht“
??? Diese Worte sprach Bundeskanzler G. Schröder Ende letzten Jahres vor einer Versammlung des AWD aus.
Für mich sind diese Worte die Bankrotterklärung einer Regierung die der größten Vertriebsorganisationen in Deutschland faktisch bescheinigt den Staat ersetzen zu können und als Finanzdienstleistungsunternehmen für unsere Renten zu sorgen, da der Staat keine Möglichkeit mehr sieht, trotz eingezahlter Beiträge, dies selbst zu tun.
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Dienstag 01.03.2005 00.00 Uhr
STRUKTURVERTRIEB DVAG
DVAG- GRÖSSTE VERMÖGENSBERATUNGALLFINANZ STRUKTURVERTRIEB ( GILT ALS "SCHMUDDELKIND" DER BRANCHE ). SIE UNTERHALTEN DRÜCKER KOLONNEN UND ARBEITEN MIT CA. 18.000 VERMÖGENSBERATERN.
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Sonntag 06.03.2005 00.00 Uhr
ARTIKEL 1 UND 103 GRUNDGESETZ
BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
WENN SELBST DAS HÖCHSTE DEUTSCHE GERICHT VERFASSUNGSBESCHWERDEN OHNE BEGRÜNDUNG ABLEHNT, WEN KANN DANN DER ALLTAG DER RECHTSPRAXIS AN UNSEREN GERICHTEN NOCH WUNDERN.
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Donnerstag 03.03.2005 00.00 Uhr
CDU / CSU UND HARTZ IV NEUESTER VORSCHLAG
MIR GEBEN DIE NEUEN VORSCHLÄGE DER CDU / CSU SO, WIE SIE VON DEN MEDIEN VERBREITET WERDEN, ZU DENKEN.
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Donnerstag 03.03.2005 00.00 Uhr
NEBENEINKÜNFTE OFFENLEGEN
EIN KOMMENTAR: DIE DEBATTE UM NEBENEINKÜNFTE WIRD PRIMÄR ALS FRAGE DER PERSÖNLICHEN MORAL GESTELLT.
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